Mit Plakaten werben

Plakate sind ein wichtiges Werbemedium. Sie werden von Passanten sowohl bewusst als auch unbewusst wahrgenommen und prägen sich ein.

Damit Plakate bewusst wahrgenommen werden, müssen sie auffällig sein. Ein ungewöhnliches Bild oder ein unerwarteter Spruch bewirkt, dass der Betrachter das Plakat nicht vergisst.

Ein häufig bei Plakaten anzutreffender Fehler ist ein Übermaß an Text. Ein Plakat erfordert eine eigene Gestaltung, die Übernahme der Zeitschriftenanzeige für Plakate ist nicht zielführend. Der Grund ist einfach: Während Zeitungsleser Muße haben, den Text einer sie interessierenden Anzeige komplett zu lesen, nehmen Passanten Plakatwerbung im Vorbeigehen oder im Vorbeifahren wahr. Auch Fußgänger bleiben in sehr seltenen Fällen vor einem Plakat stehen, um einen umfangreichen Text zu lesen. Somit muss auf dem Plakat in erster Linie das Bild sprechen. Die Abbildung darf nur mit der Textmenge unterstützt werden, welche ein Autofahrer wahrnehmen kann, wenn er am Plakat vorbeifährt. Ideal ist ein leicht zu merkender Slogan in einer ausreichend großen Schrift. Der Wiedererkennungswert der Plakatwerbung erhöht sich durch Zeitschriftenwerbung mit einem identischen Bild durchaus, nur der Text muss in der Zeitschrift deutlich umfangreicher sein.

Das Unterbewusstsein nimmt Plakate und ihre Botschaft auch wahr, wenn der Passant sich nicht bewusst an diese erinnert. Das Eindringen der auf Plakaten vermittelten Werbebotschaft nimmt mit der Häufigkeit der gesehenen Plakatwerbung zu. Das heißt,je mehr Plakate mit derselben Botschaft ein Passant unbewusst wahrnimmt, desto stärker wird seine Erinnerung. Es ist ideal, wenn Plakate auf häufig verwendeten Routen mehrfach zu sehen sind. Weniger effektiv sind zwei direkt nebeneinander angebrachte identische Plakate.

Für eine effektive Plakatwerbung bietet sich ein Mix unterschiedlicher Plakatformen an. Neben dem klassischen Plakat und der Litfaßsäule bieten sich beleuchtete Plakate im Wechselrahmen für eine erfolgreiche Werbekampagne an. Der automatische Wechsel des angezeigten Plakates erhöht den Aufmerksamkeitswert der modernen Werbeform. In vielen Städten ist Plakatwerbung an Bushaltestellen möglich. Die dort angebrachte Werbung wird nicht nur von einsteigenden und aussteigenden Fahrgästen wahrgenommen, sondern auch von Fahrgästen im Bus und von vorbeifahrenden Autoinsassen beachtet. Aus diesem Grund gilt auch für Plakatwerbung an Bushaltestellen die erforderliche Beschränkung der Textmenge auf einen im Vorbeifahren wahrnehmbaren Umfang.

Fotos selbst als Großformat drucken

Sie wollen ihre Urlaubfotos als Großformat drucken? Aber Sie wollen nicht viel Geld für teure Anbieter ausgeben, die dann vielleicht auch noch schlechte Qualitäz abliefern? Dann kann ihnen dieser Blog weiterfelfen.

Wenn Sie genug Geld zur Hand haben, dann können Sie sich einen Großdrucker kaufen. Das wird dann aber, genau wie die Posterdruckanbieter, sehr teuer. Also empfehle ich ihnen die Fotos selbst zu drucken. Wobei hier die Qualität der Übergänge (wird später erklärt) nicht die Beste ist, aber es ist auf jeden Fall kostengünstiger.

Zuerst müssen sie das Foto am Computer oder Laptop zerstückeln. Dazu gibt es verschiedene kostenfreie Programme, wie zum Beispiel: Posteriza. Bei Bedarf können Sie auch Texte und Rahmen einfügen. Im Anschluss müssen Sie dieses zerstückelte Foto mit ihrem Drucker im A4-Format ausdrucken.  Die ausgedruckten A4-Blätter müssen nun zusammengeklebt werden. Wenn Sie nun diese zerstückelten Teile zusammengeklebt haben, entsteht am Ende das Ausgangsbild.

Wie anfangs gesagt werden diese Übergänge nicht perfekt aussehen, aber wenigstens sparen sie auf diese Art und Weise hunderte von Euro.

Für weitere Infos rund ums Theman Fotos im Großformat:

- blog.pixum.de/index.php/20-rabatt-auf-alle-neuen-grosformate/

- fotogenerell.wordpress.com/2010/05/27/extremes-grosformat-andreas-gursky/

- leetsil.fh-forum.org/index.php/2011/reviews-tests/ID1004/fotos-bilder-im-grossformat-wie-wars-mit-bilder-auf-alu-dibond.html

Von der Wirkung lustiger Werbeplakate

An einer Litfasssäule voller werbender Plakate tritt das eines Elektronikhandels besonders hervor: Abgebildet ist ein riesiger Stapel DVD-Player, vor dem sich ein Verkäufer postiert hat. Darunter in großen Lettern die Worte: “Herr Schmidt holt Ihnen einen runter!” Auf den Betrachter wirkt diese Reklame zunächst provokativ, beim anschließenden Verstehen des Wortspiels empfindet er es dagegen als lustig. Doch sei dieses Beispiel noch so fiktiv: Plakate mit Werbungsabsichten gestalten sich schon seit längerer Zeit verstärkt auf besondere Weise lustig.

Oft entdeckt man Plakate, die man zwar selbst lustig findet, aber bei denen man sich beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass da auch andere Leute drüber lachen können. Man wendet sich ab mit den Worten “Dümmer geht es wohl nicht” und fragt sich, ob solche Plakate sich wirklich verkaufsfördernd auswirken. Doch genau dies ist die psychologische Strategie, die hier angewendet wird: Empfinden wir selbst eine Werbung als besonders lustig (oder auch einfach nur dämlich), so hat sie bereits unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Früher oder später fragen wir uns angesichts solcher Plakate, wofür denn da überhaupt geworben wird.

Solche Plakate selbst, egal wie lustig sie auch sind, werden den Betrachter natürlich nicht gleich zum Kauf des angebotenen Produktes verleiten. Doch bleiben wir mal bei Herrn Schmidt: Irgendwann steht der Interessent für DVD-Player im Elektronikgeschäft und erspäht das Gerät, das ihm des Öfteren auf den Reklametafeln begegnete. Mit ziemlicher Sicherheit wird er dem Player erhöhte Aufmerksamkeit widmen, um anhand der genaueren Angaben zu prüfen, ob er hält, was die Plakate versprechen. Lustig sind die Plakate, doch ernst ist unser damit am Ende erzieltes Interesse.

Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass diese Werbetaktik sogar bei völlig humorresistenten Kunden funktioniert. In deren Augen erscheint das, was allgemein als lustig empfunden wird, eher albern. Doch der Effekt, nämlich die Aufmerksamkeit, kommt auch bei ihnen zustande. Denn “lustig” ist ein schwer zu definierender Begriff, der nicht nur individuelle Auslegungssache ist, sondern sich auch im Laufe der Zeit im Allgemeinen verändert. So haben viele einst berühmte Werbefiguren, wie z. B. das HB-Männchen, nur noch nostalgischen Wert. Zum Lachen bedarf es heutzutage eher lustig-frivoler Naturen – wie den fiktiven Herrn Schmidt.

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